Berlin: Was Eltern leisten können

Berlin: Was Eltern leisten können

Eine große Mehrheit der Eltern weiß sehr wohl, dass das Internet viele Gefahren für Heranwachsende birgt. So geben 63 Prozent der Kinder und Jugendlichen an, ihre Eltern hätten sie aufgefordert, nicht zu viel Privates im Internet zu schreiben. Über das, was im Netz erlaubt und verboten ist, wird knapp die Hälfte der Teenager aufgeklärt.

Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer kritisiert allerdings, die meisten Eltern würden nur oberflächliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Als erschreckend bezeichnete Scheer, dass nur ein gutes Viertel der Eltern von Zehn- bis Zwölfjährigen einen Kinderschutz am Computer eingerichtet habe.

Die Netz-Experten haben eine Reihe von Tipps für Eltern zusammengestellt.

Austausch Eltern sollten mit ihren Kindern über Erfahrungen im Netz reden.

Zeiten Kinder sollten eine Zeitbegrenzung bekommen, wie lange sie surfen dürfen.

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Schutz Eltern können Seiten mit nicht jugendfreien Inhalten auf ihrem Computer zu Hause sperren. Software dafür gibt es beispielsweise bei www.FragFinn.de.

Privates Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder im Netz nur wenig von sich preisgeben und nur echte Freunde auf ihre Daten zugreifen lassen.

Chatten Wenn Kinder sich doch in großen Kommunikations-Foren austauschen, sollten sie am besten einen Spitznamen nutzen, um sich selbst zu schützen.

Rechte Anderer Kinder müssen auch darüber aufgeklärt werden, dass sie nicht einfach Bilder oder Texte Anderer im Netz veröffentlichen dürfen.

(RP)
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