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Terroranschläge 2001 waren Wendepunkt: USA: Übergriffe auf Muslime dramatisch gestiegen

Terroranschläge 2001 waren Wendepunkt : USA: Übergriffe auf Muslime dramatisch gestiegen

Washington (rpo). Seit den Terroranschlägen vom September 2001 sind die gewaltsammen Übergriffe auf Muslime in den USA dramatisch gestiegen.

Nach den am Montag vom FBI veröffentlichten Zahlen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 481 sogenannter "Hate Crimes" an Muslimen verübt. Ein Jahr zuvor gab es erst 20 solcher Fälle.

Die Gesamtzahl der Straftaten aufgrund von rassistischen, religiösen, nationalen oder sexuellen Vorurteilen kletterte 2001 um 20 Prozent auf 9.730. Dabei reicht die Art der Verbrechen von der aggressiven Einschüchterung über Brandstiftung bis zum Mord. Die am stärksten betroffene Minderheit waren Schwarze (2.899 Fälle). Homosexuelle waren in 1.400 Fällen betroffen. Weiße wurden aufgrund ihrer Hautfarbe 891 Mal attackiert. Stark zugenommen hat auch die Zahl der ethnisch motivierten Hate Crimes gegen Menschen, die in keine der anderen Kategorien fallen. In dieser Statistik, die auch Personen aus dem Nahen und Mittleren Osten umfasst, gab es einen Zuwachs von 354 auf 1.501 Fälle.

(RPO Archiv)