Soldaten werden in Militärhospital behandelt: US-Militär fliegt weitere 15 Verwundete nach Deutschland

Soldaten werden in Militärhospital behandelt : US-Militär fliegt weitere 15 Verwundete nach Deutschland

Landstuhl (rpo). Am Dienstagabend sind weitere 15 verwundete Soldaten aus der Golfregion ausgeflogen worden. Die Männer sollen in Deutschland behandelt werden. Wie viele der Soldaten bei Kämpfen verletzt wurden, ist bislang nicht bekannt.

Nach Angaben eines Militärsprechers landete das Militärflugzeug mit den Verwundeten an Bord auf dem Luftwaffenstützpunkt in Ramstein. Von dort seien sie mit Bussen zur Behandlung in das Armeehospital im nahe gelegenen Landstuhl gebracht worden. Bereits am Vormittag waren zwölf Patienten nach Ramstein eingeflogen worden.

Den Angaben zufolge war zunächst nicht klar, wie viele der 15 Soldaten während eines Kampfeinsatzes in Irak verwundet wurden. Zehn der Verwundeten hätten auf Bahren transportiert werden müssen, fünf hätten den Weg zum Bus aus eigener Kraft zurücklegen können, teilte ein Militärsprecher mit.

Bei dem Transport am Vormittag seien zwei Soldaten gewesen, die bei Kampfhandlungen verletzt wurden, sowie drei Soldaten, die bei einem Handgranatenanschlag in Kuwait Verletzungen erlitten hatten, hieß es. Das US-Militär bezeichnete den Zustand dieser Soldaten als stabil.

In Kuwait hatte am Wochenende ein Soldat Handgranaten in die Zelte von Offizieren der 101. Luftlandedivision geworfen. Dabei waren ein Soldat getötet und 15 verletzt worden.

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