Honolulu: Trump für vorübergehendes Einreiseverbot

Honolulu: Trump für vorübergehendes Einreiseverbot

Die US-Regierung will ihr Einreiseverbot für Menschen aus sechs überwiegend muslimischen Ländern bis zu einer finalen Gerichtsentscheidung vorläufig in Kraft setzen lassen. Die Regierung beantragte beim Obersten Gericht, das Einreiseverbot für Menschen aus dem Tschad, dem Iran, Libyen, Somalia, Syrien und Jemen solle gelten, bis die Justiz endgültig darüber entschieden hat.

Ein Berufungsgericht hatte in der vergangenen Woche entschieden, dass Präsident Donald Trump jüngste Variante des Einreiseverbots nur teilweise in Kraft treten kann. Demnach darf die Einreise verweigert werden, solange die Betreffenden keine enge Beziehung zu einem US-Bürger haben. Im Oktober hatte ein Bundesrichter in Hawaii das Einreiseverbot zu weiten Teilen blockiert, ebenso ein Richter in Maryland.

(ap)
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