1. Politik

Studie belastet Japans Regierung nach Fukushima

Studie belastet Japans Regierung nach Fukushima

Tokio (dapd). Japans Regierung hat die Risiken nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima am 11. März 2011 bewusst unterschlagen. Das ist das Ergebnis einer Studie der unabhängigen Denkfabrik RJIF.

Der 400-Seiten-Bericht basiert auf 300 Interviews. Demzufolge sei die Aufsicht der Regierung über die Sicherheit der Atomanlagen ungenügend gewesen, und die Risiken von Tsunamis seien ignoriert worden. Auch derzeit seien die Sicherheitsmaßnahmen an den Reaktoren "ziemlich fragil", sagte Kraftwerkschef Takeshi Takahashi.

(RP)