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Dramatische Einbrüche bei der SPD: "Stern": Union bei 50 Prozent

Dramatische Einbrüche bei der SPD : "Stern": Union bei 50 Prozent

Hamburg (rpo). Wäre jetzt Bundestagswahl, würde jeder zweite Wähler der CDU/CSU seine Stimme geben. Das ergibt sich aus der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Stern" und RTL.

Die Union legte im Vergleich zur Vorwoche nochmals um zwei Prozentpunkte zu, insgesamt hat sie seit der Bundestagswahl vor neun Wochen 11,5 Prozentpunkte hinzugewonnen. Dagegen sind die regierenden Sozialdemokraten in der Wählergunst unter die 30-Prozent-Marke gesunken, sie kämen nur noch auf 28 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

Im Vergleich zur Wahl am 22. September hat die SPD 10,5 Prozentpunkte eingebüßt. Die Werte für die Grünen (zehn Prozent) und die PDS (vier Prozent) blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert, während die FDP um einen Punkt auf fünf Prozent zulegte (ein Minus von 2,4 Prozent im Vergleich zur Bundestagswahl).

Skeptisch sind die Bundesbürger in der Frage, ob die Maßnahmen der Bundesregierung zur Haushaltssanierung ausreichen. Nur acht Prozent meinen nach der Forsa-Umfrage für den stern, die Regierung tue genug zur Überwindung der Finanzkrise, 85 Prozent hingegen äußerten, die Regierung müsse mehr tun. Dabei sollten die Beamten ganz klar einen größeren Beitrag leisten. 74 Prozent der Bundesbürger erklärten, der Beitrag der Beamten zur Sanierung der Staatskasse sei zu gering, 16 Prozent (vor allem Beamte) waren der Ansicht, ihr Beitrag sei ausreichend.

Kurz vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts ist die Lust der Deutschen auf teure Einkäufe gedämpft: 56 Prozent der Deutschen wollen in diesem Jahr weniger Geld als im Vorjahr für Weihnachtseinkäufe ausgeben. Nur sechs Prozent der Befragten erklärten, sie hätten in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke zur Verfügung. Genauso viel Geld wie im vorigen Jahr wollen 35 Prozent der Deutschen zum Fest ausgeben.

Zur Feststellung der Parteienpräferenz befragte Forsa im Auftrag von "Stern" und RTL zwischen dem 18. und 23. November 2509 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen +/- 2.5 Prozentpunkten. Datenbasis für die übrigen Fragen: 1004 Befragte am 21./22. November, statistische Fehlerquote +/- drei Prozent.

(RPO Archiv)