SPD: Nicht-Mitglieder sollen Kanzlerkandidat wählen dürfen

SPD: Nicht-Mitglieder sollen Kanzlerkandidat wählen dürfen

Berlin (brö/qua). Die SPD will ihre Parteistrukturen reformieren und Nicht-Mitgliedern Mitspracherechte geben. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles schlug vor, dass künftig der Kanzlerkandidat und Bewerber für Bundestags- und Landtagsmandate in einer Urwahl bestimmt werden sollen, die für Nichtmitglieder offen ist.

Wahlen zu Parteiämtern blieben aber Mitgliedern vorbehalten. Mit der Reform will sich die schrumpfende SPD gesellschaftlich öffnen. Der Generalsekretär der NRW-SPD, Michael Groschek, ist skeptisch: Neben der notwendigen Öffnung der Partei sei es "vor allem wichtig, die Mitgliedspartei SPD zu stärken und möglichst viele unserer Mitglieder an allen Entscheidungen teilhaben zu lassen", so Groschek. Auf dem Parteitag im Dezember soll die Reform beschlossen werden.

(RP)
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