Laut Geheimdienstinformationen: Saddams Raketen können Israel nicht erreichen

Laut Geheimdienstinformationen : Saddams Raketen können Israel nicht erreichen

Jerusalem (rpo). Laut Geheimdienstinformationen scheint Israel sicher vor irakischen Scud-Raketen zu sein. Angeblich sind die letzten Waffen dieses Typs von Saddam Hussein im Osten des Landes stationiert worden, von wo sie Israel nicht erreichen können.

Dies habe der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Aharon Seewi, jetzt dem außenpolitischen Ausschuss der Knesset mitgeteilt, berichtete am Mittwoch die Tageszeitung "Haaretz".

Nach Angaben des Generals hat Bagdad die wenigen Raketen bisher nicht in den Westen zurückverlegt, von wo aus der Irak während des Golfkriegs 1991 insgesamt 41 Raketen auf Israel abfeuerte. 39 Scuds schlugen auf israelischem Boden ein. Dabei wurde ein Mensch getötet.

Ungeachtet der als "sehr gering" eingeschätzten Möglichkeit eines Angriffs auf Israel hat die Armee inzwischen im Raum Tel Aviv drei Batterien mit amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketen stationiert. Sie sollen irakische Raketen zerstören, die nicht vom israelischen Raketenabwehrsystem "Chez" (Pfeil) vernichtet werden.

Armeesprecherin Ruth Jaron forderte die Bevölkerung am Mittwoch auf, alle nötigen Materialien zu kaufen, um in ihren Wohnungen und Häusern einen gegen Gift und Nervengas geschützten Raum isolieren zu können. Zwar sei die Chance eines Angriffs mit nicht-konventionellen Waffen "sehr gering". Dennoch solle die Bevölkerung nichts dem Zufall überlassen.

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