Persönlich Peter Steudtner . . . erhält einen Friedenspreis

Die vergangenen fünf Monate enthielten für den Dokumentarfilmer Peter Steudtner die wohl schlimmsten wie auch glücklichsten Momente seines bisherigen Lebens. Im Juli wurde der zweifache Vater bei einem Seminar auf der türkischen Insel Büyükada mit neun anderen Menschenrechtsaktivisten festgenommen. Erst nach drei Monaten Untersuchungshaft beschloss das türkische Gericht, das ihm die Unterstützung bewaffneter Terroristen vorwirft, seine Entlassung - kurz vor dem vierten Geburtstag seiner Tochter. Der Prozess dauert an, in Deutschland aber ist er als unschuldig Festgehaltener beinahe ein Held. Die 1995 gegründete Quäker-Hilfe Stiftung hat ihm gestern jedenfalls ihren Friedenspreis verliehen.

(RP)
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