Organspenden-Reform bleibt umstritten

Organspenden-Reform bleibt umstritten

Berlin (kna). Die Einigung der Politik zur Organspende ist auf geteiltes Echo gestoßen. Kritik kam vor allem von der Deutschen Hospiz-Stiftung und den Christdemokraten für das Leben (CDL).

Der Vorschlag ziele "faktisch auf eine Zwangsbefragung ab, um die Zahl der Organspender zu erhöhen", kritisierte die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr. Sie kündigte eine Prüfung des Gesetzentwurfs auf seine Übereinstimmung mit der Verfassung an. Politiker und Ärztevertreter hingegen äußerten sich zufrieden. Die Bundesärztekammer begrüßte "das Ende des jahrelangen Hickhacks". Andere denkbare Wege hätten im Bundestag niemals eine Mehrheit bekommen, sagte ihr Präsident Frank Ulrich Montgomery der "Welt".

(RP)
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