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CDU und FDP setzen Koalitionsverhandlungen fort: Magdeburg: Keine Einigung über Ministerien

CDU und FDP setzen Koalitionsverhandlungen fort : Magdeburg: Keine Einigung über Ministerien

Magdeburg (rpo). CDU und FDP haben am Freitag die Koalitionsverhandlungen fortgesetzt. Allerdings konnten sie sich nicht auf die Zahl der Ressorts und den Zuschnitt der Ministerien einigen.

Magdeburg (rpo). CDU und FDP haben am Freitag die Koalitionsverhandlungen fortgesetzt. Allerdings konnten sie sich nicht auf die Zahl der Ressorts und den Zuschnitt der Ministerien einigen.

Hingegen seien die Inhalte der künftigen Regierungsarbeit fast alle geklärt, sagte der designierte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) am Abend nach der zweiten Runde der Koalitionsverhandlungen. Eine Reduzierung der Ministerposten wäre ein gutes Signal, um den Willen der Regierung zu Einsparungen und mehr Effizienz zu zeigen, erklärte die FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Cornelia Pieper.

Wie dpa erfuhr, war der Kern der Differenz die von der FDP verlangte Verringerung der Ressorts von acht auf sieben. Unmittelbar damit zusammen hängt auch die Forderung der FDP nach ihrer Vertretung. Sollte es bei acht Ressorts bleiben, will sie drei Minister stellen. Kommt es zu einer Reduzierung auf sieben, wäre sie dem Vernehmen nach grundsätzlich mit zwei Posten zufrieden. Allerdings müssten dies dann die als Schwergewichte geltenden Ressorts Wirtschaft und Bildung sein.

Böhmer sagte nach dem Treffen, bei der Ressortverteilung habe es einen "Gedankenaustausch" gegeben. "Es muss überprüft werden, was sinnvoll ist." Die Koalitionsgespräche sollen am Dienstag fortgesetzt werden. Bei der Landtagswahl am 21. April hatten die CDU mit 37,3 Prozent und die FDP mit 13,3 Prozent klar gewonnen. Sie haben angekündigt, bis zur konstituierenden Landtagssitzung am 16. Mai die Koalitionsverhandlungen zu beenden.

(RPO Archiv)