Meerbusch: Lokführer erhielt vor Kollision grünes Licht

Meerbusch: Lokführer erhielt vor Kollision grünes Licht

Vor dem Zugunglück von Meerbusch hat der Lokführer des Regionalexpresses einen Fahrauftrag erhalten, obwohl die Strecke noch nicht frei war. "Damit durfte er weiterfahren", sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchungen in Bonn.

Das bedeute aber noch nicht, dass das Unglück auf einen Fehler der Fahrdienstleitung zurückgeht. Auch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Bundespolizei erklärten gestern in einer gemeinsamen Mitteilung, dass Gegenstand der Untersuchungen die Leit- und Sicherungstechnik sowie das Verhalten der Mitarbeiter in den Stellwerken und der Triebfahrzeugführer sein werde. Eine Bahnsprecherin sagte gestern, die Bergungsarbeiten würden heute wohl abgeschlossen.

(dpa)