Krankenkassen fragen Deutsche schriftlich nach Organspende

Krankenkassen fragen Deutsche schriftlich nach Organspende

Berlin (dpa). Jeder Erwachsene in Deutschland wird künftig regelmäßig per Brief aufgefordert, sich für oder gegen eine Organspende nach dem Tod zu entscheiden. Angesichts des Organ-Mangels soll die Reform die geringe Zahl der Spender spürbar erhöhen.

Einen Zwang zur Entscheidung soll es nicht geben. Die Bundestagsfraktionen und die Bundesregierung erzielten eine entsprechende Einigung. Sobald der geplante Antrag im Sommer Gesetz geworden ist, sollen die Krankenkassen die Menschen schriftlich nach ihrer Spendebereitschaft fragen. Man kann dann die Bereitschaft erklären (Ja), sie verneinen (Nein) oder das Anschreiben einfach wegwerfen. Auch die Bereitschaft, nur bestimmte Organe zu spenden, soll man erklären können.

(RP)
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