Persönlich Justus Haucap . . . mag Forschung und St. Pauli

Wenn es um konkrete Ratschläge für die Politik geht, halten sich viele Ökonomie-Professoren gerne vornehm zurück. Lieber erklären sie hinterher, was falsch gelaufen ist - zum Beispiel in der Finanzkrise. Nicht so Justus Haucap. Der 46-jährige Professor an der Universität Düsseldorf und Gründer des Instituts für Wettbewerbsökonomie hat sich nie gescheut, in aktuellen Debatten Stellung zu beziehen. Rundfunkgebühren? Gehören abgeschafft, öffentlich-rechtliche Sendeanstalten wie der WDR privatisiert. Google? Weniger gefährlich als viele Politiker in Europa meinen und daher auch kein Fall für eine Zerschlagung. Hilfe für RWE? Bloß nicht, der Strommarkt leidet an Überkapazitäten. Cannabis? Gehört kontrolliert freigegeben, um Schwarzmarkt und Kriminalität zu bekämpfen.

(RP)
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