Zum deutsch-französischen Verhältnis Berlin, Paris und eine Achse für Europa

Meinung · Zwischen Deutschland und Frankreich läuft es nicht wirklich rund, dabei müsste sich Europa dringend für eine mögliche Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident wappnen. Berlin und Paris brauchen einen engeren Schulterschluss bei Verteidigung, Rüstung und Handel.

 Nicht immer im Gleichschritt: Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben etwa im Streit über ein Handelsabkommen mit Südamerika unterschiedliche Schwerpunkte

Nicht immer im Gleichschritt: Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben etwa im Streit über ein Handelsabkommen mit Südamerika unterschiedliche Schwerpunkte

Foto: AP/Michael Sohn

Europa, das Friedensprojekt, muss durch ungemütliche Zeiten. Womöglich auch durch einen Sturm. Für Deutschland und Frankreich, die beiden Staaten, deren Regierungen sich als Antriebsachse für Europa sehen, kann dies nur bedeuten: Sie sollten so eng wie möglich zusammenarbeiten, so einig wie möglich sein und möglichst wenig in Konkurrenz zueinanderstehen. Konkurrenz belebt das Geschäft? Nicht in diesem Fall, nicht in dieser Zeit, in der Frieden und Freiheit für den alten Kontinent längst nicht mehr garantiert sind.