Finanzplanung mit unsicherem Fundament

Zu jeder ernstzunehmenden Kritik gehört, auch das Positive anzuerkennen. Nordrhein-Westfalens Landesregierung hat seit einiger Zeit umgesteuert: Sie hat die Schuldenproblematik anerkannt und ist gewillt, das Defizit im Landeshaushalt kräftig um zwei Milliarden Euro bis 2017 zu reduzieren. Das ist ehrgeizig. Erreicht sie dieses Ziel tatsächlich, gebührt ihr aller Respekt - und ein Glas Champagner dazu. NRW wäre dann nicht mehr weit davon entfernt, im Jahr 2020 der Schuldenbremse des Grundgesetzes zu genügen.

(mar)
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