Peinlicher Fehler auf Karte: Bei Francois Fillon ist Deutschland geteilt

Peinlicher Fehler: Bei Francois Fillon ist Deutschland noch geteilt

Der ehemalige französische Premierminister Francois Fillon überrascht: Erst mit seinem Sieg bei der ersten Runde der Präsidentschaftsvorwahl, jetzt mit seinem Wahlprogramm. Denn darin gibt es noch die DDR.

Es gibt Fehler, die haben gravierende Auswirkungen, und es gibt Fehler, die sind vor allem peinlich – so wie der im Wahlprogramm von Francois Fillon. Der ehemalige französische Premierminister möchte Frankreichs nächster Präsident werden. Bei der Vorwahl der konservativen Partei gewann er am Sonntag überraschend vor Alain Juppé und Nicolas Sarkozy. Vor der Stichwahl gegen Juppé machen sich das Internet und französische Medien nun aber vor allem über den 62-Jährigen lustig.

Denn in sein Wahlprogramm hat sich ein kleiner aber folgenschwerer Fehler eingeschlichen. Eine Europa-Karte zeigt ein geteiltes Deutschland. Eine Grenze trennt die Bundesrepublik von der DDR. Sie zeigt also den Stand von vor der Wiedervereinigung 1990. Wie Welt.de berichtet, steht die Karte zudem ausgerechnet unter dem Kapitel "Grenzen". Der Journalist Luc da Barochez machte bei Twitter auf den Fehler aufmerksam – und teilte seine Entdeckung direkt auch auf Deutsch mit.

Oh je ! In @FrancoisFillon Wahlprogramm ist Deutschland nicht vereinigt, die DDR ist noch auf der Karte ! https://t.co/Db3KxdnPp6 pic.twitter.com/Ayh44DNlQS

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— Luc de Barochez (@lucdebarochez) 21. November 2016Auch andere Nutzer machten sich über Fillon lustig und malten sich aus, was passieren könnte, wenn Fillon tatsächlich als Präsident mit Deutschland zusammenarbeiten muss.

Ups. Wenn #Fillon wirklich enger mit #Allemagne zusammenarbeiten will, dann muß er wohl seinem Team erklären, daß D heute anders aussieht. pic.twitter.com/8KFypwQ0V8

— leiderer (@Le_Ann_Fr) 20. November 2016Am Sonntag muss der Republikaner aber erstmal die Stichwahl gegen Juppé gewinnen. Sollte das gelingen, muss er sein Programm wohl für den Präsidentschaftswahlkampf noch einmal überarbeiten.

(rent)