Minister aus Europa und Afrika beraten über illegale Einwanderung

Minister-Treffen aus Europa und Afrika: Kampf gegen Terror und illegale Einwanderung

Außenminister aus Europa und Nordafrika haben sich auf einem Treffen in Barcelona um Lösungen für den Kampf gegen Terrorismus und illegale Einwanderung bemüht. Zum Auftakt sagte Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag, der von Dschihadisten ausgehende Terror sei die größte Bedrohung.

Das Mittelmeer vereine die Staaten und trenne sie nicht, meinte er zudem mit Blick auf die wachsende Zahl illegaler Einwanderer, die per Boot nach Europa gelangen wollen.

Spanien sieht sich zudem damit konfrontiert, dass Flüchtlinge immer wieder versuchen, mit einem Sprung über die Grenzzäune in seine Nordafrika-Exklaven Melilla und Ceuta zu kommen. Beide sind umgeben von Marokko und grenzen an das Mittelmeer.

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Rajoys Worte über die Bedrohung, die von Dschihadisten ausgehe, fielen wenige Tage nach der Verhaftung sieben mutmaßlicher Extremisten. Sie sollen einen Anschlag auf eine jüdische Buchhandlung in Barcelona und die Entführung eines Bankmanagers geplant haben. Die Justiz schließt eine Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat nicht aus.

(ap)