Folge des europäischen Digital Markets Act Meta passt Facebook und Instagram EU-Regularien an

Bangalore · Der Digital Markets Act verbietet großen Technologiefirmen unter anderem nun, eigene Produkte zu bevorzugen. Was sich folglich auf den Plattformen von Meta ändern wird.

 Das Logo von Meta an einer Wand (Symbolbild).

Das Logo von Meta an einer Wand (Symbolbild).

Foto: AFP/FABRICE COFFRINI

Als Reaktion auf verschärfte Auflagen der Europäischen Union (EU) überarbeitet Meta seine Online-Netzwerke Facebook und Instagram. Europäische Nutzer erhielten künftig die Wahl, ob Dienste des Konzerns Daten untereinander austauschen dürfen, teilte Meta am Montag mit. Zugänge für Facebook, Facebook Messenger und Instagram könnten dann auf Wunsch unabhängig voneinander verwaltet werden. Dies gelte auch für die Videospiele-Plattform und den Online-Marktplatz von Meta.

Die Änderungen sind eine Folge des europäischen Digital Markets Act (DMA). Er verbietet großen Technologiefirmen unter anderem, eigene Produkte zu bevorzugen. So hatte beispielsweise die Alphabet-Tochter Google vergangene Woche Änderungen bei ihrer Internet-Suche angekündigt, um konkurrierende Vergleichsseiten prominenter zu präsentieren. Bei einer Missachtung des DMA drohen den Konzernen Strafen von bis zu zehn Prozent des jährlichen Umsatzes.

(esch/reu)
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