Hilfe auch aus dem Rheinland „Generatoren der Hoffnung“ – Europas Städte reagieren auf Russlands Terror

Straßburg · Zehn Millionen Ukrainer sind zeitweise ohne Strom. Das wollen 200 Großstädte Europas nun binnen weniger Tage ändern. Die EU startete zusammen mit dem Verband, dem auch Düsseldorf, Bonn und Köln angehören, die Initiative „Generatoren der Hoffnung“.

 Einkaufen bei Kerzenlicht. Szene von Mitte November aus Lwiw.

Einkaufen bei Kerzenlicht. Szene von Mitte November aus Lwiw.

Foto: dpa/Pavlo Palamarchuk

Nach den wochenlangen gezielten Bombardierungen der ukrainischen Energie- und Wasserversorgung hat das Europa-Parlament Russland offiziell zum Terrorstaat erklärt. Die vorsätzlichen Angriffe und Gräueltaten, die Zerstörung ziviler Infrastruktur und andere schwerwiegende Verletzungen der Menschenrechte stellten „terroristische Handlungen gegen die ukrainische Bevölkerung“ dar. Zugleich brachte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola die Initiative „Generatoren der Hoffnung“ an den Start. Durch EU-Koordination werden 200 europäische Städte nun binnen weniger Tage Hochleistungsgeneratoren in die Ukraine schaffen, um dort ein Mindestmaß an Stromversorgung wiederherzustellen.