Belgien: Justiz erhebt Terrorvorwürfe gegen vier Verdächtige

Anschläge von Paris: Belgiens Justiz erhebt Terrorvorwürfe gegen vier Verdächtige

Nach den sechs Festnahmen in Belgien hat die Staatsanwaltschaft gegen vier Verdächtige offiziell Terrorvorwürfe erhoben. Zwei Personen sind hingegen freigelassen worden.

Die sechs Personen waren im Zuge der Ermittlungen nach den tödlichen Anschlägen in Brüssel vom 22. März bei Razzien seit Freitag gefasst worden. Mindestens zwei von ihnen werden verdächtigt, sowohl an der Terrorwelle von Brüssel als auch an den Anschlägen von Paris am 13. November beteiligt gewesen zu sein.

So werde gegen Mohamed Abrini im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen wegen "terroristischen Mordes" sowie der "Teilnahme an Aktivitäten einer terroristischen Gruppe" ermittelt, teilte die belgische Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

Es sei jedoch noch unklar, ob es sich bei Abrini um den gesuchten Verdächtigen vom Brüsseler Flughafen Zaventem, den "Mann mit Hut" handelt, hieß es in der Erklärung weiter. Der Verdächtige war neben den beiden späteren Selbstmordattentätern vom Flughafen gesehen worden.

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Bei dem festgenommenen Verdächtigen Osama K. handle es sich um den zweiten Mann aus der Brüsseler U-Bahn-Station, erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. Gegen ihn werde ebenfalls wegen "terroristischen Mordes" ermittelt. Der gesuchte Verdächtige war gemeinsam mit dem Attentäter gesehen worden, der sich am 22. März in einer U-Bahn im Brüsseler Europaviertel in die Luft sprengte.

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(AFP)