Persönlich: Entertainer Götz Alsmann singt für NRW in Berlin

Persönlich : Entertainer Götz Alsmann singt für NRW in Berlin

Die markante Haartolle im Stil der 50er Jahre ist sein Markenzeichen, und auch musikalisch ist Götz Alsmann in diesem Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts zu Hause. Der Musiker und Entertainer arbeitet daran, den als schmalzig verschrienen deutschen Schlager der Nachkriegsjahre zu entstauben. Heute versucht er das in der Bundeshauptstadt. Beim Sommerfest der nordrhein-westfälischen Landesregierung in ihrer Berliner Vertretung ist Alsmann der Stargast. In seinen Jugendtagen hat der heute 55-Jährige die Haartolle und die Kleider aus den Schränken seiner Großväter für sich entdeckt. Inzwischen war der Mann mit der Vorliebe für gedeckte Anzüge, Einstecktücher und Manschettenknöpfe auch schon Brillenträger (2000) und Krawattenmann (2004) des Jahres. Im westfälischen Münster ist der Pianist und begnadete Entertainer bis heute eine feste Größe, mit NRW fühlt er sich eng verbunden. Die meisten kennen Alsmann aber aus der Show "Zimmer frei!", die er seit 15 Jahren im WDR moderiert. Prominente bewerben sich dort um einen WG-Platz. Alsmann spielt den Anarcho, den Clown, den Originellen, den Unterhalter – Gegenpart zur eher bieder wirkenden Co-Moderatorin Christine Westermann, der Journalistin. Er provoziert, sie besänftigt. Er wechselt das Thema, sie fragt nach. Aber auch abseits der Musikbühne macht Alsmann eine gute Figur. An der Musikhochschule der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster doziert er über die Geschichte der Popularmusik – und bietet in jeder Vorlesung erstklassige Unterhaltung. Zur NRW-Landesregierung hat der zweimalige Echo-Gewinner offenbar einen guten Draht: Schon beim traditionellen Sommerkonzert auf dem Düsseldorfer Burgplatz im vergangenen Jahr war Alsmann der Stargast – und führte gewohnt scharfzüngig durchs musikalische Programm.

Die markante Haartolle im Stil der 50er Jahre ist sein Markenzeichen, und auch musikalisch ist Götz Alsmann in diesem Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts zu Hause. Der Musiker und Entertainer arbeitet daran, den als schmalzig verschrienen deutschen Schlager der Nachkriegsjahre zu entstauben. Heute versucht er das in der Bundeshauptstadt. Beim Sommerfest der nordrhein-westfälischen Landesregierung in ihrer Berliner Vertretung ist Alsmann der Stargast. In seinen Jugendtagen hat der heute 55-Jährige die Haartolle und die Kleider aus den Schränken seiner Großväter für sich entdeckt. Inzwischen war der Mann mit der Vorliebe für gedeckte Anzüge, Einstecktücher und Manschettenknöpfe auch schon Brillenträger (2000) und Krawattenmann (2004) des Jahres. Im westfälischen Münster ist der Pianist und begnadete Entertainer bis heute eine feste Größe, mit NRW fühlt er sich eng verbunden. Die meisten kennen Alsmann aber aus der Show "Zimmer frei!", die er seit 15 Jahren im WDR moderiert. Prominente bewerben sich dort um einen WG-Platz. Alsmann spielt den Anarcho, den Clown, den Originellen, den Unterhalter — Gegenpart zur eher bieder wirkenden Co-Moderatorin Christine Westermann, der Journalistin. Er provoziert, sie besänftigt. Er wechselt das Thema, sie fragt nach. Aber auch abseits der Musikbühne macht Alsmann eine gute Figur. An der Musikhochschule der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster doziert er über die Geschichte der Popularmusik — und bietet in jeder Vorlesung erstklassige Unterhaltung. Zur NRW-Landesregierung hat der zweimalige Echo-Gewinner offenbar einen guten Draht: Schon beim traditionellen Sommerkonzert auf dem Düsseldorfer Burgplatz im vergangenen Jahr war Alsmann der Stargast — und führte gewohnt scharfzüngig durchs musikalische Programm.

Jasmin Maus

(RP/gre)