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Rom/Frankfurt: Draghi tritt nicht bei Italien-Wahl an

Rom/Frankfurt : Draghi tritt nicht bei Italien-Wahl an

Auf der Suche nach einem neuen Präsidenten in Italien hat der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, seinen Landsleuten eine Absage erteilt. Er wolle kein Politiker sein, sagte Draghi dem "Handelsblatt".

Sein Mandat als EZB-Präsident in Frankfurt laufe bis zum Jahr 2019. Draghi war als Nachfolger von Präsident Giorgio Napolitano immer wieder ins Gespräch gebracht worden, nachdem dieser seinen baldigen Rücktritt bekanntgegeben hatte. Die italienische Wirtschaft steckt in einer der schwersten Krisen seit Jahrzehnten. Zudem mahnte Draghi zu Reformen, um die Schuldenkrise in Europa zu überwinden. "Der Dreiklang aus Reformschwäche, Bürokratie und Steuerlast behindert Europas Erholung. Wenn wir das nicht lösen, bleibt unser Wachstum schwach", sagte Europas Zentralbankchef.

(dpa)