Wolfgang Bosbach will gerne Opa werden und hat eine Tochter dafür im Auge

Pläne für 2020 : Wolfgang Bosbach will gerne Opa werden und hat eine Tochter dafür im Auge

Seit seinem Rückzug aus der Politik ist Wolfgang Bosbach öfters zuhause bei seiner Familie. Für das neue Jahr hat er einen besonderen Wunsch: Er will Opa werden. Eine seiner drei Töchter hat er auch unter „Verdacht“.

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach will im neuen Jahr Opa werden. „Ganz klar: Großvater werden!“, sagte der 67-Jährige der Zeitung „Welt“ auf die Frage, was er sich für 2020 wünsche. Auf die Frage, bei welcher seiner drei Töchter die Chancen am besten stünden, meinte er: „Ich tippe mal auf Viktoria, unsere Jüngste. Die hat sich in diesem Jahr verlobt und heiratet im Mai.“ Vor einiger Zeit habe Viktoria, die bald als letzte seiner Töchter von zu Hause ausziehe, ein Praktikum in einer Entbindungsstation gemacht. „Davon war sie so begeistert, dass ich denke: 2020 könnte es so weit sein.“

Zeit fürs Opasein habe er, versicherte Bosbach: „Aber sicher!“, sagte er und meinte, er würde dann auch wickeln. „Meine eigenen Kinder habe ich doch auch gewickelt. Selten, aber unfallfrei.“

Bosbach erzählte, dass auch zwei Jahre nach seinem Abschied aus dem Bundestag die Zahl der Einladungen kaum abnehme: „2019 habe ich fast 400 Termine absolviert. Von der Stadthalle über das Bierzelt bis zur Scheune zwischen Traktoren war alles dabei.“ Bei Veranstaltungen sage er nun aber immer: „Fangt bitte, wenn es geht, um 18.00 oder 19.00 Uhr an.“ Ab 21.00 oder 22.00 Uhr sei er „wirklich durch“. Mit Blick auf seine Prostatakrebs-Erkrankung erklärte er: „Mir geht es nicht so gut wie vor einem Jahr, weil ich unter einer chronischen Müdigkeit leide, die mich enorm belastet. Das ist eine Nebenwirkung der Therapie. Hört sich nicht schlimm an, ist aber sehr belastend.“

(mja/dpa)