Amerikanisch-russische Initiative einer Syrien-Konferenz: Westerwelle sieht Chance für Ende des Krieges

Amerikanisch-russische Initiative einer Syrien-Konferenz : Westerwelle sieht Chance für Ende des Krieges

Bundesaußenminister Guido Westerwelle sieht den amerikanisch-russischen Vorstoß für eine Syrien-Konferenz als Chance für ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien.

Die amerikanisch-russische Initiative zur Beendigung des syrischen Bürgerkrieges hat Bundeskanzlerin Angela Merkel als "hoffnungsvolles Signal" begrüßt. Bei den Aufständischen in Syrien überwog die Skepsis.

In der Nacht zum Mittwoch hatten sich US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow auf eine gemeinsame Syrien-Konferenz aller Beteiligten geeinigt, die möglichst noch in diesem Monat ihre Arbeit aufnehmen soll.

In der Vergangenheit hatten Bemühungen um ein Ende der Gewalt in Syrien mit inzwischen über 70.000 Toten auch unter den gegensätzlichen Positionen Washingtons und Moskaus gelitten.

Die Rebellen verlangen vor der Aufnahme von Verhandlungen den Rückzug des Regimes von Staatschef Baschar al Assad. Dagegen setzen Lawrow und Kerry darauf, dass die Syrien-Konferenz zu einer Übergangsregierung führt, in der sowohl Mitglieder als auch Gegner der bisherigen Administration sitzen sollen.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle will auf beide Seiten einwirken, sich auf die Syrien-Konferenz einzulassen. "Solange nur auf die Logik der Gewalt und auf einen militärischen Sieg gesetzt wird, kann es keinen dauerhaften Frieden und Stabilität für Syrien geben", sagte Westerwelle unserer Redaktion.

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(-may)