Wir sind nicht Weimar
Wir sind nicht Weimar

Lernen aus der GeschichteWir sind nicht Weimar

Als die Väter des Grundgesetzes vor 70 Jahren die Verfassung für ein von der Diktatur befreites Land schufen, zogen sie Lehren aus dem Scheitern der Weimarer Republik. Es war der Beginn der Entwicklung einer neuen demokratischen Kultur.

Von Martin Bewerunge
Der Spötter seiner Zeit
Der Spötter seiner Zeit

Zeitzeuge Karl Kraus Der Spötter seiner Zeit

Karl Kraus (1874–1936) war Schriftsteller, Lyriker, Herausgeber und Journalist. Sein Hauptwerk war die größtenteils von ihm allein verfasste Zeitschrift „Die Fackel“, die erstmals 1899 erschien und bis wenige Wochen vor seinem Tod die Zeit, die Politik und die Sprache der Menschen entlarvte. In seinem Drama „Die letzten Tage der Menschheit“ spiegelt er den Ersten Weltkrieg. Im Vorwort heißt es:

Europas stummes Beben
Europas stummes Beben

Zeitzeuge John Maynard Keynes Europas stummes Beben

John Maynard Keynes (1883–1946) ist der einflussreichste Ökonom des 20. Jahrhunderts. Die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gründete sich für ihn vor allem in der Tatsache, dass die Männer des Versailler Vertrags 1919 die wirtschaftlichen Folgen völlig außer Acht ließen. In seinem Buch „Krieg und Frieden. Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrags von Versailles“ schrieb er:

Die Welt ist aus den Fugen
Die Welt ist aus den Fugen

Experiment WeimarDie Welt ist aus den Fugen

Viele empfanden das Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Zusammenbruch alter Ordnungen als eine tiefe Zäsur. Ein Unbehagen an der Moderne machte sich breit. In dieser Zeit erschien Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“.

Von Lothar Schröder
Die großen Wirtschaftskatastrophen
Die großen Wirtschaftskatastrophen

Experiment Weimar Die großen Wirtschaftskatastrophen

Zweimal innerhalb eines Jahrzehnts verloren Millionen von Menschen während der Weimarer Republik ihre wirtschaftliche Existenz. Die Radikalen von links und rechts gaben den Demokraten die Schuld – zu Unrecht.

Von Martin Kessler
Warten auf den starken Mann
Warten auf den starken Mann

Zeitzeuge Joseph Goebbels Warten auf den starken Mann

Joseph Goebbels (1897–1945), geboren in Rheydt, heute Mönchengladbach, ist Anfang der 20er Jahre frustriert. Seine Bewerbungen als Journalist oder Lehrer werden abgelehnt, zugleich ist er unzufrieden mit den politischen Verhältnissen. 1924 kommt er in Berührung mit den Nationalsozialisten. Goebbels steigt im NS-Regime 1933 bis in die Stellung des Propagandaministers auf – einer der treuesten Diener Hitlers. Von 1923 bis an sein Lebensende im Bunker von Berlin schreibt er Tagebuch.

Bilder aus der Politik
Tempo 30 für Klimaschutz ist Quatsch
Tempo 30 für Klimaschutz ist Quatsch

Neue Straßenverkehrsordnung Tempo 30 für Klimaschutz ist Quatsch

Meinung · Die Kommunen dürfen künftig Tempolimits flexibler einsetzen als bisher. Doch das Beispiel Köln zeigt, dass dies Ideologen auf den Plan rufen kann. Die überschreiten gern die Kompetenzen der Gemeinde.

Martin Kessler
Von Martin Kessler