Vorstoß in Berlin Grüne wollen Verkauf von Silvesterböllern verbieten

Berlin · Geht es nach dem Willen der Grünen in Berlin soll privates Böllern an Silvester verboten werden. Auf einem Landesparteitag beschlossen die Delegierten der Partei am Samstag mehrheitlich einen entsprechenden Antrag.

 Die Grünen wünschen sich, dass dieses Bild der Vergangenheit angehört (Symbolbild).

Die Grünen wünschen sich, dass dieses Bild der Vergangenheit angehört (Symbolbild).

Foto: dpa/Marc Müller

Demnach soll der Verkauf und Gebrauch von Böllern zu Silvester tabu sein. Stattdessen soll es mehr öffentliche Feuerwerke geben.

Vor dem Beschluss hatte es auch Gegenreden zu dem Antrag gegeben. Als Begründung für ein Verbot wurden im Gegenzug unter anderem Lärm, Feinstaubbelastung, Gefahr für Tiere und Verletzungen genannt.

Der Verkauf von Raketen und Böllern ist auf Bundesebene geregelt und nur an wenigen Tagen rund um Silvester erlaubt. In dem Antrag forderten die Grünen das Land Berlin deshalb auf, eine Bundesratsinitiative zu einem bundesweiten Verkaufsverbot an Privatpersonen und die Nutzung von Böllern durch diese zu starten.

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Im Januar hatte Innensenator Andreas Geisel (SPD) angekündigt, das Böllern an Silvester an einigen Berliner Orten verbieten zu wollen. Hintergrund sind unter anderem Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei. Anders als der jetzige Beschluss der Grünen handelt es sich aber nicht um ein flächendeckendes Böllerverbot. In Berlin regiert ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen.

(felt/dpa)
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