Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer besucht Kurdengebiet im Irak

Verteidigungsministerin setzt Reise fort : Kramp-Karrenbauer besucht Kurdengebiet im Irak

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist nach ihrem Besuch in Bagdad in das nordirakische Kurdengebiet geflogen. Sie landete in Erbil, wo sie sich noch am Mittwoch über die Ausbildung kurdischer Kräfte informieren wollte.

Nachdem AKK sich zunächst in Bagdad über zivile Projekte für die Stabilisierung des Landes und die von deutschen Soldaten geleitete Ausbildungshilfe für das irakische Militär informierte, setzte sie ihre Reise in Erbil fort. Erbil ist die Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks, die an die Türkei angrenzt. Die Kurden haben dort ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und genießen weitgehende Autonomierechte. Die Ausbildung kurdischer Kräfte ist Teil des Einsatzes der Bundeswehr im Irak.

Kramp-Karrenbauer hat eine Fortsetzung des Einsatzes gefordert, zu dem taktische Luftaufklärung in Syrien und dem Irak gehört und Ausbildung für Sicherheitskräfte im Irak. Das Mandat für den Einsatz läuft am 31. Oktober aus.

In der großen Koalition gibt es keine Einigkeit über die Fortsetzung. Mit der letzten Verlängerung des Mandats war beschlossen worden, die Bereitstellung von Tornado-Kampfflugzeugen für Aufklärungsflüge sowie die Luftbetankung von Maschinen der internationalen Anti-IS-Koalition zum 31. Oktober 2019 zu beenden. Aus der SPD wird darauf gepocht.

(anst/dpa)
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