Bericht der "Bild"-Zeitung: Struck schickt "Wiesel"-Panzer nach Afghanistan

Bericht der "Bild"-Zeitung : Struck schickt "Wiesel"-Panzer nach Afghanistan

Hamburg (rpo). Ein vergrößertes Bundeswehr-Kontingent im nordafghanischen Kundus soll nach dem Willen von Bundesverteidigungsminister Peter Struck von Schützenpanzern des Typs "Wiesel" geschützt werden.

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p class="text"><P>Hamburg (rpo). Ein vergrößertes Bundeswehr-Kontingent im nordafghanischen Kundus soll nach dem Willen von Bundesverteidigungsminister Peter Struck von Schützenpanzern des Typs "Wiesel" geschützt werden.

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p class="text">Zum Schutz der deutschen Soldaten im Norden Afghanistans will Verteidigungsminister Peter Struck acht leichte Panzer vom Typ "Wiesel" nach Kundus schicken. Ein entsprechender Bericht der "Bild"-Zeitung ist insoweit am Mittwoch von einem Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigt worden. Die Panzer würden zurzeit bereitgestellt und "zu gegebener Zeit" nach Kundus transportiert. Es handele sich um eine reine Vorsorgemaßnahme, sagte der Sprecher.

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p class="text">Der Waffenträger "Wiesel" ist ein kleines Kettenfahrzeug, das die Bundeswehr in zwei Versionen einsetzt: einmal als voll nachtkampffähiges Gerät mit Panzerabwehr-Lenkwaffe und drei Mann Besatzung, zum anderen mit einer 20-Millimeter-Präzisionskanone und zwei Mann Besatzung. Die zweite Version dürfte vermutlich für Kundus in Frage kommen. Transportiert werden können jeweils zwei "Wiesel" in einem mittleren Transporthubschrauber (MTH).

In dem Wiederaufbauteam in Kundus sind nach Angaben des Sprechers derzeit rund 200 deutsche Soldaten eingesetzt. Eine etwaige Aufstockung hänge von der operativen Notwendigkeit ab. Das Bundestagsmandat erlaubt bis zu 400 Soldaten für diesen Einsatz.