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Für Arbeitslose und Studentinnen: SPD will Pille auf Staatskosten

Für Arbeitslose und Studentinnen : SPD will Pille auf Staatskosten

Essen (RPO). Frauen mit geringem Einkommen sollen nach dem Willen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Nordrhein-Westfalen künftig Verhütungsmittel oder eine Sterilisation auf Staatskosten bekommen.

Die in Essen erscheinende "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtete vorab, nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft würden immer mehr Frauen gegen ihren Willen schwanger, weil sie sich die Pille nicht mehr leisten könnten.

Die Folgen einer ungewollten Schwangerschaft seien sowohl für die Frauen als auch für die Gesellschaft erheblich größer als die Kostenübernahme.

Die Antragskommission habe bereits die Annahme des Antrags der ASF für den Parteitag der NRW-SPD im westfälischen Halle empfohlen.

Der Antrag fordere eine gesetzliche Regelung, dass die Kosten für Verhütung bei Empfängerinnen von "Hartz IV" und Sozialgeld "sowie bei Frauen mit entsprechend geringen Einkommen wie zum Beispiel Studentinnen" übernommen werden können.

(DDP)