Sigmar Gabriel gibt Bundestagsmandat zum 1. November ab

„Sehr persönliche Gründe“ : Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel gibt Bundestagsmandat zum 1. November ab

Der SPD-Politiker sitzt seit 2005 im Bundestag. Die Gründe für sein Ausscheiden seien „sehr persönliche“, schreibt der ehemalige Außenminister in einem Brief an Freunde und Weggefährten.

Der frühere SPD-Parteichef Sigmar Gabriel wird sein Bundestagsmandat zum 1. November abgeben. Das hat er in einem Schreiben an Freunde und Weggefährten angekündigt, das der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend vorlag. Auch „Goslarsche Zeitung“ und „Braunschweiger Zeitung“ berichteten darüber. „Wenn ich jetzt nach etwas mehr als der Hälfte der Legislaturperiode schon ausscheide, hat das sehr persönliche Gründe“, schreibt der ehemalige Außenminister, der für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel im Bundestag sitzt.

„Für mich war das Heranrücken des etwas „magisch“ wirkenden 60. Geburtstages schon seit längerem Anlass, über meine weitere politische und berufliche Tätigkeit nachzudenken.“ Gabriel feierte Mitte September seinen 60. Geburtstag. Zwei Lehraufträge an den Universitäten Bonn und Harvard, die Arbeit als Redner und das Ehrenamt als Vorsitzender der Atlantik-Brücke beschäftigten und beanspruchten ihn zunehmend. „Beides - das Abgeordnetenmandat und diese neuen Aufgaben - parallel wahrzunehmen, halte ich nicht für vertretbar.“ Gabriel sitzt seit 2005 im Bundestag.

(chal/dpa)
Mehr von RP ONLINE