"Lieber barfuß zum Strand als mit dem Mercedes ins Büro": Schill will Schriftsteller in Uruguay werden

"Lieber barfuß zum Strand als mit dem Mercedes ins Büro": Schill will Schriftsteller in Uruguay werden

Hamburg (rpo). Der ehemalige Hamburger Innensenator Ronald Schill macht seine Ankündigung, nach Südamerika auszuwandern, offensichtlich wahr und will ab Herbst in Uruguay ein Buch schreiben.

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p class="text"><P>Hamburg (rpo). Der ehemalige Hamburger Innensenator Ronald Schill macht seine Ankündigung, nach Südamerika auszuwandern, offensichtlich wahr und will ab Herbst in Uruguay ein Buch schreiben.

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p class="text">"Ich werde dort anfangen, ein Buch zu schreiben", sagte Schill am Donnerstag in einem Interview mit "Spiegel Online". In Uruguay habe er Freunde und wolle "mal schauen, ob es sich da irgendwo günstig leben lässt". Außerdem spreche er ein bisschen Spanisch und habe vor, seine Sprachkenntnisse aufzufrischen. Sein Aufenthalt in Südamerika solle "unbegrenzt" sein, sagte Schill.

Außer der Schriftstellerei hat Schill nach eigenen Angaben zunächst keine beruflichen Pläne. Das bescheidene Leben sei er gewohnt, versicherte der als "Amtsrichter Gnadenlos" bekannt gewordene Jurist. Sein Lebensmotto sei: "Lieber barfuß zum Strand als mit dem Mercedes ins Büro." Schill bekommt als Ex-Innensenator der Hansestadt dem Bericht zufolge allerdings bis Mitte 2005 noch ein Übergangsgeld von 12.700 Euro pro Monat. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg vor knapp zwei Monaten war die ProDM/Schill-Partei aus der Bürgerschaft geflogen.

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