Reifen geplatzt: Regierungsflieger Konrad Adenauer schon wieder flugunfähig

Reifen geplatzt : Regierungsflieger schon wieder flugunfähig

Das Flugzeug „Konrad Adenauer“ bleibt schon wieder am Boden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz muss kurzfristig mit einer anderen Maschine nach Washington fliegen. Geld für drei neue Regierungsflieger wurde bewilligt.

Schon wieder. Die Regierungsmaschine "Konrad Adenauer" hatte eine weitere Panne. Ein Reifen war erneut defekt, die Maschine steht nun flugunfähig in Köln/Bonn. Eigentlich wollte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) damit am Donnerstagmorgen nach Washington zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) fliegen.

Doch nun muss Scholz kurzfristig umsteigen auf ein kleineres Flugzeug, eine A 321, die sonst Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gerne nutzt. Scholz muss zum Auftanken jetzt zwischenlanden in Island. Deshalb muss er an diesem Donnerstag mehr als eine Stunde früher abfliegen. Und er kommt am Sonntag auch zwei Stunden später als geplant zurück. Mit an Bord: Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), der ebenfalls in Washington zu tun hat. Schließlich tagt dort auch die Weltbank.

Scholz wird eingesehen haben, dass es so nicht weitergehen kann. Er hat eingewilligt, dass die Regierung drei neue Regierungsflieger kauft. Der Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigte am Mittwoch eine entsprechende Vorlage. Dafür muss Scholz seine Kasse weit aufmachen: Die Maschinen kosten 1,2 Milliarden Euro.

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