Recep Tayyip Erdogan kämpft in Berlin um Wählerstimmen

Kundgebung vor Wahlen in der Türkei : Erdogan kämpft in Berlin um Wählerstimmen

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat in Berlin um Wählerstimmen geworben und Vorwürfe der Korruption in der Verwaltung seines Landes zurückgewiesen.

Der Türkei gehe es gut, das Land genieße weltweit Anerkennung und Respekt, sagte er am Dienstagabend bei einer Kundgebung. Erdogan führte dies vor allem auf Errungenschaften seiner Regierung in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung und Gesundheit zurück.

Die Veranstaltung trug den Titel "Berlin trifft den großen Meister". Zuvor hatte sich Erdogan in Berlin unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) getroffen. In der Türkei stehen am 30. März Kommunal- und im August Präsidentenwahlen an. Beide Abstimmungen gelten als Stimmungstests für den Kurs Erdogans.

Zuletzt hatte das Vorgehen der Regierung gegen Polizei und Justiz für Kritik gesorgt. Bei der Wahl des Staatschefs, für die Erdogan möglicherweise kandidiert, kann erstmals auch von Deutschland aus abgestimmt werden.

(dpa)