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Philipp Amthor lässt weitere Nebentätigkeit für Wirtschaftskanzlei ruhen

Nach Kritik an Lobby-Arbeit : Amthor lässt weitere Nebentätigkeit für Wirtschaftskanzlei ruhen

Nach der Kritik an seiner Lobbytätigkeit für die IT-Firma Augustus Intelligence legt der CDU-Bundestagsabegordnete Philipp Amthor auch seine Tätigkeit für eine große Wirtschaftskanzlei nieder.

Er habe sich dazu entschieden, um sich "politisch nicht noch angreifbarer zu machen", teilte der Bundestagsabgeordnete über sein Büro dem "Spiegel" mit, wie das Magazin am Freitag berichtete. Wofür genau ihn die Kanzlei White & Case bezahlt hat, wollte Amthor demnach nicht mitteilen.

Auf der Internetseite des Bundestags ist verzeichnet, dass Amthor eine Tätigkeit als "freier Mitarbeiter" bei der Kanzlei angezeigt hat. Demnach erhält er monatlich eine Vergütung zwischen 1000 und 3500 Euro.

Laut dem "Spiegel" gibt es eine Verbindung zwischen White & Case und dem US-Unternehmen Augustus Intelligence. Das legten Firmenunterlagen von Augustus nahe, berichtete das Magazin. Amthor gab demnach aber an, die Tätigkeit für die Kanzlei stehe in keinem Zusammenhang mit Augustus Intelligence.

Der CDU-Politiker steht in der Kritik, weil er sich für das US-Unternehmen eingesetzt und dafür im Gegenzug Aktienoptionen erhalten hatte. Er bezeichnete dies inzwischen als "Fehler" und erklärte, diese Nebentätigkeit beendet zu haben.

(anst/AFP)