Schutz von Flugverbotszonen NRW will digitale Drohnen-Abwehr

Düsseldorf · Elektronische Sperrcodes sollen Flugverbotszonen über sensiblen Bereichen wie Haftanstalten oder Flughäfen sichern. Drohnen-Hersteller sollen ihre Produkte entsprechend ausrüsten.

 Eine Drohne mit montierter Kamera schwebt durch die Luft. Flüge über Gefängnissen in NRW sollen künftig auch mit technischen Mitteln unterbunden werden.

Eine Drohne mit montierter Kamera schwebt durch die Luft. Flüge über Gefängnissen in NRW sollen künftig auch mit technischen Mitteln unterbunden werden.

Foto: dpa/Felix Frieler

Weil immer mehr Drohnen über Gefängnissen in NRW kreisen, will das Landesjustizministerium eine Gesetzesverschärfung erreichen. Demnach sollen die Hersteller ihre Drohnen so programmieren, dass sie nicht mehr in Verbotszonen eindringen können. „Jede Drohne über einer Justizvollzugsanstalt ist eine Sicherheitsstörung“, sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) unserer Redaktion. Denn es sei meist unklar, ob Außenstehende versuchten, Drogen oder Waffen einzufliegen, das Anstaltsgelände ausspionieren wollten oder ob sich die Drohnen nur zufällig auf das Anstaltsgelände verirrt hätten.