Endspurt im Rennen um SPD-Vorsitz Walter-Borjans will Immobilienzuschüsse statt Baukindergeld

Berlin · In einer Woche endet die Bewerbertour für den SPD-Vorsitz. Auf den letzten Metern liegen vier Kandidatenduos fast gleichauf. Der frühere NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Abgeordnete Saskia Esken gehören zu den Favoriten.

 Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken bei der SPD-Regionalkonferenz in Troisdorf am 29. September.

Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken bei der SPD-Regionalkonferenz in Troisdorf am 29. September.

Foto: dpa/Marius Becker

Jetzt geht es auf die Zielgerade: Drei Regionalkonferenzen liegen noch vor den sieben verbliebenen Kandidatenduos für den SPD-Vorsitz, dann hat der Marathon ein Ende. Die Städte Duisburg, Dresden und München sind so gegensätzlich wie die Himmelsrichtungen, in denen sie liegen. Der Strukturwandel hat tief im Westen für erhebliche Probleme gesorgt, die Stimmung in der Ost-Metropole ist geprägt von internationaler Offenheit an der Exzellenz-Universität und regelmäßigen Demonstrationen islamfeindlicher Gruppen. Und in München, der SPD-Hochburg im tiefschwarzen Bayern, wissen Rentner nicht mehr, wie sie ihre Wohnung bezahlen sollen.