Einschreiten gegen Propagierung des "Dschihad" Ministerium ließ Salafisten-Webseiten löschen

Berlin · Auf Anweisung des Bundesinnenministeriums sind nach Medieninformationen in den vergangenen Tagen zwei islamistische Webseiten vom Netz genommen worden.

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Foto: afp, FETHI BELAID

Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einen Sprecher des Ministeriums weiter berichtet, erfolgte die Löschung im Zuge des Verbots der radikalen Salafisten-Gruppe "Millatu Ibrahim" vom 14.Juni. Die gelöschten Seiten im Internet hatten demnach die Bezeichnungen "millatu-ibrahim.com" und "salafimedia.
de".

Die Internetseiten galten dem Bericht zufolge als Plattformen für Propaganda für den "Dschihad" ("Heiligen Krieg"). Auf den Seiten seien Video- und Audiodateien salafistischer Prediger sowie Dokumente mit extremistischem Inhalt zum Download angeboten worden.

Am 14.Juni hatte es nach einem Beschluss des Bundesinnenministeriums bundesweit Razzien gegen die verbotene Gruppierung "Millatu Ibrahim" und die Gruppen "Die Wahre Religion" und "DawaFFM" gegeben.

(AFP)