Malu Dreyer zieht sich von Spitze der Bundes-SPD zurück

Rückzug aus Berlin : Malu Dreyer zieht sich von Spitze der Bundes-SPD zurück

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin will sich künftig stärker auf ihr Heimat-Bundesland konzentrieren. Trotzdem will sie weiterhin auch auf Bundesebende Verantwortung für ihre Partei übernehmen.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zieht sich von der SPD-Spitze zurück. „Ich habe mich entschieden, mich nach dem Parteitag der SPD auf unser schönes Bundesland zu konzentrieren“, sagte Dreyer am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

„Ich war gerne Stellvertreterin und ich war auch sehr gerne kommissarische Bundesvorsitzende unserer wunderbaren Partei“, sagte die 58-Jährige. Ihren Entscheidung zum Rückzug habe sie aber schon vor einiger Zeit getroffen. Die beiden Kandidatenduos für die SPD-Spitze habe sie darüber bereits vor dem Ergebnis des Mitgliederscheids am Wochenende informiert.

Sie habe immer gesagt: „Ich bin in erster Linie Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz“, sagte Dreyer. „Ich habe vor und nach der Wahl gesagt: Die SPD braucht alle; wir müssen an verschiedenen Stellen für eine starke SPD kämpfen.“ Deswegen werde sie auch weiterhin auf Bundesebene Verantwortung übernehmen: als Koordinatorin der SPD-Länder und als Ministerpräsidentin in den Gremien der Partei.

(cka/dpa)