Unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Mehr Lohnfortzahlung: Omikron-Variante kostet Arbeitgeber zusätzlich 3,6 Milliarden Euro

Exklusiv | Berlin · Die Omikron-Variante des Corona-Virus hat den Krankenstand in deutschen Unternehmen spürbar steigen lassen. Das wirkt sich auch auf die Lohnfortzahlungen aus, die Arbeitgeber für ihre erkrankten Mitarbeiter leisten müssen. Laut einer neuen Prognose steigen die Ausgaben für die Entgeltfortzahlung allein wegen Omikron in diesem Jahr um mehrere Milliarden Euro.

 Wer krankt ist, bleibt der Arbeit besser fern. Krankschreibungen haben in der Corona-Pandemie deutlich zugenommen.

Wer krankt ist, bleibt der Arbeit besser fern. Krankschreibungen haben in der Corona-Pandemie deutlich zugenommen.

Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Deutsche Unternehmen müssen für ihre erkrankten Mitarbeiter nach einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im laufenden Jahr allein wegen der Omikron-Variante des Corona-Virus rund 3,6 Milliarden Euro mehr an Lohnfortzahlungen entrichten als 2021. Das geht aus einer noch unveröffentlichten IW-Studie hervor, die unserer Redaktion vorliegt.