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Nach Nürburgring-Debakel: Kurt Beck übersteht Misstrauensantrag

Nach Nürburgring-Debakel : Kurt Beck übersteht Misstrauensantrag

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat einen Misstrauensantrag wegen der Nürburgring-Pleite überstanden und bleibt im Amt. Der Antrag der CDU scheiterte am Donnerstag im Mainzer Landtag.

Die oppositionelle CDU unter Julia Klöckner macht Beck für die Pleite der landeseigenen Rennstrecken-Gesellschaft verantwortlich und forderte seinen Rücktritt. Die frühere SPD-Alleinregierung hatte die Rennstrecke in der Eifel für 330 Millionen Euro ausbauen lassen. Beck entschuldigte sich Anfang August für das Scheitern des Projekts. Einen Rücktritt lehnte er aber ab.

59 Abgeordnete stimmten gegen den Antrag, 41 dafür - von Rot-Grün waren 59 Abgeordnete anwesend. SPD und Grüne haben zusammen 60 Abgeordnete und damit eine klare Mehrheit

Das Nürburgring-Debakel setzt Beck in der Wählergunst zu. Nach einer aktuellen Erhebung des SWR-Fernsehens sind inzwischen 42 Prozent der Befragten für einen Rücktritt des Regierungschefs, das sind 6 Punkte mehr als vor einem Monat. Die Beck-Unterstützer in Rheinland-Pfalz stellen aber immer noch die Mehrheit, auch wenn ihr Anteil im Vergleich zum Juli um 5 Prozentpunkte auf 51 Prozent schrumpfte.

(dpa)