Expertenmeinung: Koalition könnte 1,8 Millionen Jobs gefährden

Expertenmeinung : Koalition könnte 1,8 Millionen Jobs gefährden

Experten aus dem Haus von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gehen einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass die Kernforderungen der Parteien in den Koalitionsverhandlungen bis zu 1,8 Millionen Arbeitsplätze gefährden.

Das Finanzministerium lasse zwar offen, was die Wunschliste der schwarz-roten Koalitionsplaner koste, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab aus ihrer Donnerstag-Ausgabe. Es stünden aber 1,5 bis 1,8 Millionen Jobs auf dem Spiel, wenn es zum Mindestlohn und den rentenpolitischen Vorhaben komme.

Das hätten Schäubles Fachleute bei der Betrachtung der gesamtwirtschaftlichen Belastungen errechnet, die sich aus den Kernforderungen von CDU, CSU und SPD ergeben würden. In dem Szenario für das Jahr 2017 addierten sich die sich daraus ergebenden Einnahmeausfälle und Zusatzausgaben auf 48,5 Milliarden Euro, berichtete die Zeitung. Diese Belastungen hätten Sozialversicherungen und der Bundeshaushalt zu verkraften.

Insgesamt seien die mit den gewünschten kostenträchtigen Projekten verbundenen Lasten so hoch, dass der sich daraus ergebende Betrag als Staatsgeheimnis eingestuft werde, schrieb das Blatt.

(REU)
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