Klaus Ness ist tot: Brandenburgs SPD-Fraktionschef stirbt mit 53 Jahren

Nach Zusammenbruch : Brandenburgs SPD-Fraktionschef Klaus Ness stirbt mit 53 Jahren

Nach einem Zusammenbruch am Rande eines parlamentarischen Abends in Potsdam ist der Fraktionschef der brandenburgischen SPD, Klaus Ness, überraschend gestorben. Er wurde 53 Jahre alt.

Eine Abgeordnete der Grünen und ein Parlamentarier der CDU, die beide Ärzte sind, kümmerten sich sofort um ihn. Er musste wiederbelebt werden. Später wurde Ness mit einem Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er in der Nacht.

Der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich in einem Nachruf "tief geschockt vom plötzlichen und viel zu frühen Tod" seines politischen Mitstreiters: "Mit Klaus Ness verliert die Brandenburger SPD einen ihrer prägenden Köpfe. Sein Tod schmerzt uns sehr. Er hinterlässt eine große Lücke." Politisch besonders wichtig sei ihm stets der Einsatz für ein gerechtes Bildungssystem gewesen.

Ness galt als Stratege und Mitgestalter vieler SPD-Wahlerfolge in Brandenburg. Er war lange Landesgeschäftsführer und Generalsekretär und galt als enger Vertrauter Woidkes. Der Diplom-Pädagoge war bereits mit 15 Jahren in die SPD eingetreten.

(dpa)
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