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Kanzlerfrage: Markus Söder schiebt die K-Frage auf die lange Bank

Nach Parteitag im Dezember : Söder schiebt die Kanzlerfrage auf die lange Bank

Eben erst hat sich Markus Söder mit Kutsche, Schloss und Kanzlerin inszeniert, doch auf Nachfrage will er sich zu einer möglichen Kanzlerkandidatur nicht äußern. Stattdessen verweist er auf den Zeitplan der Union.

CSU-Chef Markus Söder hält am bisher bekannten Zeitplan fest, die Kanzlerkandidaten-Frage in der Union erst nach der Wahl des nächsten CDU-Vorsitzenden zu klären. „Die CDU entscheidet völlig souverän und selbstständig, wer Vorsitzender wird“, sagte Söder am Dienstagabend im ZDF-„heute journal“. „Und danach entscheiden die beiden Parteien, wer die besten Chancen hat und wer gemeinsam von beiden Parteien gut getragen werden kann.“ Das gehe nur gemeinsam.

Mit Blick auf den Dreikampf um den CDU-Vorsitz, der auf einem CDU-Parteitag im Dezember in Stuttgart entschieden werden soll, sagte Söder: „Sie haben drei sehr gute Kandidaten: einen sehr erfahrenen Friedrich Merz, einen guten Regierungschef - Armin Laschet – und, wie ich finde, einen sehr jungen und auch dynamischen und nicht zu unterschätzenden Norbert Röttgen.“ Söder, der ebenfalls als möglicher Kanzlerkandidat gehandelt wird, wiederholte auf Nachfrage, sein Platz sei in Bayern, wollte sich ansonsten aber nicht zur K-Frage äußern.

(peng/dpa)