1. Politik
  2. Deutschland

JU-Chef Kuban: „Für mich hätte es die Kandidatur von Hans-Georg Maaßen nicht gebraucht“

JU-Chef Kuban : „Für mich hätte es die Kandidatur von Hans-Georg Maaßen nicht gebraucht“

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, setzt auf ein „Zukunftsteam“ für den Wahlkampf der Union. Er äußerte sich auch zu der Kandidatur des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen.

„Ich wünsche mir neben einer Zukunftsagenda auch ein Zukunftsteam, das einen guten Mix aus erfahrenen und neuen Kräften enthalten muss. Wir haben viele gute junge Leute in der Fraktion, etwa Nadine Schön, Dorothee Bär oder Carsten Linnemann, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, Kostenpflichtiger Inhalt Kostenpflichtiger Inhalt sagte Kuban unserer Redaktion. Mit Blick auf die Kandidatur des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen sagte Kuban: „Für mich hätte es die Kandidatur von Hans-Georg Maaßen nicht gebraucht, weil ich glaube, dass wir genug junge, moderne Konservative haben, die uns in der Innenpolitik gut profilieren können. Aber die Mitglieder vor Ort haben entschieden und Maaßen hat sich klar dazu bekannt, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben darf. Gleichzeitig fand ich den Umgang mit ihm auch von einigen eigenen Leuten in den Tagen nach der Nominierung unsäglich.“

Die Junge Union pocht auf ihre Forderungen für das Wahlprogramm der Union. Die JU setzt für eine Ablöse des Ehegattensplittings zugunsten eines Familiensplittings ein und will die Grunderwerbssteuer für die erste selbst genutzte Immobilie aussetzen.

„Während andere Parteien über Vergesellschaftung und Enteignung reden, wollen wir die Grunderwerbssteuer fürs erste selbst genutzte Eigenheim abschaffen, um den Traum vom Eigenheim wahr werden zu lassen. Wir stehen auch etwa für ein modernes Familienbild und fordern deswegen das Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting weiterzuentwickeln. Die Ehe bleibt die Keimzelle der Familie, aber der Fokus des Staates muss darauf liegen, dort zu fördern, wo Kinder sind.“

Kostenpflichtiger Inhalt Das vollständige Interview mit Tilman Kuban finden Sie hier.

(mün)