IW-Experte zum Immobilienmarkt „Schnäppchen gibt es auch bei Zwangsversteigerungen nicht mehr“

Interview | Berlin/Düsseldorf · Die Zwangsversteigerung eines Reihenhauses in Düsseldorf-Bilk für mehr als das Doppelte des Erstgebotes sorgt für Aufsehen. Ist so etwas normal? Wir haben bei Michael Voigtländer nachgefragt, Immobilienexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Dabei gibt er auch einen Ausblick auf die Preisdynamik in 2022.

 Wohnhäuser in Berlin (Archiv).

Wohnhäuser in Berlin (Archiv).

Foto: dpa/Christoph Soeder

Herr Voigtländer, in Düsseldorf hat es bei der Teilungsversteigerung – vergleichbar mit einer Zwangsversteigerung – eines Reihenhauses einen Bieterhype gegeben: Es ging am Ende Kostenpflichtiger Inhalt für fast eine Million Euro weg, mehr als das Doppelte des Erstgebotes. Sind die Zeiten vorbei, in denen man bei Zwangsversteigerungen ein Schnäppchen machen konnte?