Kunstaktion gegen Trump Darum hängen 50 Rettungsringe am US-Konsulat in Hamburg

Hamburg · Die „Save yourself“-Aktion soll ein Geschenk zu Donald Trumps 78. Geburtstag sein. Der Künstler Volker-Johannes Trieb protestiert damit gegen die Präsidentschaftskandidatur von Trump.

 An einer Brücke in der Nähe des US-Konsulat hängen Rettungsringe mit Friedenssymbolen auf. Unter dem Motto „America save yourself - don't vote for Trump“ brachte der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb bei einer Kunstaktion am Geburtstag des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump 50 Rettungsringe in der Nähe des Konsulats an.

An einer Brücke in der Nähe des US-Konsulat hängen Rettungsringe mit Friedenssymbolen auf. Unter dem Motto „America save yourself - don't vote for Trump“ brachte der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb bei einer Kunstaktion am Geburtstag des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump 50 Rettungsringe in der Nähe des Konsulats an.

Foto: dpa/Bodo Marks

Der Künstler Volker-Johannes Trieb hat am Freitagmorgen 50 beschriftete Rettungsringe rund um das US-Konsulat in der Hamburger Hafencity angebracht und damit gegen den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump protestiert. Die „Save yourself“-Aktion sollte laut Trieb ein Geschenk zu Trumps 78. Geburtstag am Freitag sein. Neben den 50 Rettungsringen, die für die US-Bundesstaaten stehen, brachten er und ein 15-köpfiges Team auch Banner an mit der Aufschrift „America save yourself - don't vote for Trump“ (Amerika rette dich selbst - wähle nicht Trump). Einen Rettungsring und einen Brief, der die Aktion dokumentiert, wollte der Künstler dem Konsulat zur Weiterleitung an Ex-Präsident Trump zukommen lassen.

„Trump würde eine Gefahr für die Weltgesellschaft und die Demokratie darstellen, sollte er erneut US-Präsident werden“, erklärte der Künstler aus Osnabrück, der ebenfalls am 14. Juni Geburtstag hat. Die Rettungsringe haben für ihn Symbolcharakter: „Vieles in den USA benötigt Rettung und Bewahrung vor Trump“, sagte Trieb. Auf jedem Rettungsring stehen Werte, die Menschen durch Trump bedroht sehen, wie „freedom of the press“ (Pressefreiheit), „humanity“ (Humanität) und „women's rights“ (Frauenrechte).

(esch/epd)