Gauck bei Maischberger: Idee eines Friedensnobelpreises für Greta Thunberg „originell“

Umweltaktivistin : Gauck findet Idee eines Friedensnobelpreises für Greta Thunberg „originell“

So ergänzte Gauck den Satz von ARD-Talkshow-Moderatorin Sandra Maischberger. Ob er das gut oder schlecht meine – das ließ der ehemalige Bundespräsident offen.

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck hat die Idee, der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg einen Friedensnobelpreis zu verleihen, als „originell“ bezeichnet. Gauck äußerte sich am Mittwochabend in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“. Er sollte Sätze von Gastgeberin Sandra Maischberger vervollständigen. Auf den Satz „Einen Friedensnobelpreis für Greta Thunberg finde ich...“ antwortete Gauck: „Originell“. Auf die Nachfrage Maischbergers, ob dies nun gut oder schlecht sei, ging er nicht ein.

Am Mittwoch war die 16 Jahre alte Thunberg in Großbritannien mit einer Hochseejacht in Richtung New York aufgebrochen. Die Reise über den Ozean dürfte rund zwei Wochen dauern. Im Kampf für einen beherzteren Einsatz der Politik gegen die Klimakrise und die Erderhitzung wird sie im September unter anderem am UN-Klimagipfel vieler Staats- und Regierungschefs in New York teilnehmen.

Vor knapp einem Jahr begann Thunberg ihren Protest. Im August 2018 fing sie an, sich vor den Reichstag in Stockholm zu setzen, um Schwedens Politiker zum Handeln und zum Einhalten der Pariser Klimaziele aufzufordern. Daraus hat sich die internationale Klimaschutzbewegung Fridays for Future entwickelt.

(lukra/dpa)
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