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"Fuck the EU" — Porno-Alarm bei Bundesbeamten

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Mit ziemlich deutlichen Worten hatte sich US-Diplomatin Victoria Nuland Ende dieser Woche bei EU-Politikern unbeliebt gemacht. Der Satz "Fuck the EU" fiel in einem abgehörten Satz. Viele Berliner Beamte aber konnten laut einem Medienbericht die Debatte gar nicht verfolgen – zumindest nicht von ihrem Arbeitsplatz aus.

Mit ziemlich deutlichen Worten hatte sich US-Diplomatin Victoria Nuland Ende dieser Woche bei EU-Politikern unbeliebt gemacht. Der Satz "Fuck the EU" fiel in einem abgehörten Satz. Viele Berliner Beamte aber konnten laut einem Medienbericht die Debatte gar nicht verfolgen — zumindest nicht von ihrem Arbeitsplatz aus.

Die Wogen nach dem "Fuck the EU"-Telefonat der US-Diplomatin Victoria Nuland schlagen hoch. Regierung und Geheimdienste in Kiew weisen jeden Verdacht weit von sich. Die Frage ist, wer das Telefonat heimlich mitgeschnitten und dann ins Internet hochgeladen hatte.

Entsprechend berichteten Medien deutschlandweit Ende der Woche über den Vorfall. Doch viele Berliner Beamte konnten diese Berichte an ihrem Arbeitsplatz gar nicht lesen — weil in den Artikeln eben ziemlich oft das Wort "Fuck" vorkam.

Wie der Spiegel schreibt, wurden solche Texte wegen dieses Wortes offenbar als pornografisch eingestuft. Die Bundesbediensteten hätten daher den Hinweis erhalten "Angeforderte URL konnte nicht geöffnet werden. Zugriff verweigert."

Die USA üben sich übrigens seit dem Vorfall in Einigkeit. Die EU und die USA verfolgten in der Ukraine "absolut die gleichen Ziele", sagte etwa Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstag nach der CDU-Vorstandsklausur in Erfurt. US-Außenamtssprecherin Jen Psaki betonte die enge Partnerschaft zwischen den USA und der EU.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Lästereien und Lügen von US-Politikern

(das)