Friedrich Merz spricht erstmals offen über K-Frage

TV-Auftritt : Friedrich Merz spricht erstmals offen über K-Frage

Friedrich Merz befeuert die Debatte um die Kanzlerfrage in der Union neu. Er halte sich eine Kanzlerkandidatur offen, falls er einen entsprechenden Anruf erhalte, sagte Merz am Mittwochabend.

Für den Fall eines Verzichts der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer auf die nächste Kanzlerkandidatur hält sich der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz eine Bewerbung offen. „Wenn Annegret Kramp-Karrenbauer mich anruft und fragt, denke ich darüber nach“, sagte Merz in der ARD-Talkshow „maischberger.die woche“, die am Mittwochabend ausgestrahlt wurde.

Nach seiner Einschätzung werde „diese Koalition nicht den Jahreswechsel erleben. Dann reden wir über die Kanzlerfrage.“ Im Dezember wollte Merz CDU-Chef werden, verlor in der Stichwahl aber gegen Kramp-Karrenbauer.

Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ hätte auf Seiten der CDU Friedrich Merz gegen einen grünen Kanzlerkandidaten Robert Habeck die größten Chancen, gefolgt von Armin Laschet und Annegret Kramp-Karrenbauer.

(kd)
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